Der Grundwert Integrität ist Basis für unseren Verhaltenskodex, den wir im Jahr 2000 für die BASF SE und alle deutschen Gruppengesellschaften eingeführt haben. Er ist für alle Mitarbeiter der BASF-Gruppe in Deutschland verbindlich. BASF-Gruppengesellschaften in anderen Ländern haben entsprechende Verhaltenskodizes erstellt, die lokale Gesetze und Gebräuche berücksichtigen. Verhaltenskodizes müssen erklärt und in den Unternehmensalltag eingebracht werden. In diesem Zusammenhang hat sich der Begriff Compliance durchgesetzt. Er umfasst die Pflicht, die Gesetze und unternehmensinternen Richtlinien einzuhalten. Ebenso kennzeichnet er die Aktivitäten, die das Unternehmen unternimmt, um die ordnungsgemäße Erfüllung dieser Pflicht sicherzustellen. Bei BASF gehört hierzu die Schulung aller Mitarbeiter weltweit. Außerdem bieten wir unseren Mitarbeitern Anlaufstellen, bei denen sie bei Fragen Rat und Hilfe finden: bei Vorgesetzten, den Rechts- und Personalabteilungen sowie über eine Compliance-Hotline, die anonym und vertraulich genutzt werden kann. Die Verantwortung für das Umsetzen, Überprüfen und Weiterentwickeln unseres Compliance-Programms trägt der Chief Compliance Officer, der direkt an den Vorstandsvorsitzenden berichtet.
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Engagement für Korruptionsbekämpfung
Ein wichtiges Ziel des BASF-Compliance-Programms ist es, Korruptionsfällen vorzubeugen und sie nach Möglichkeit zu verhindern. Dafür setzen wir uns auch gemeinsam mit externen Partnern in Initiativen ein.Als Mitglied des UN Global Compact (GC) beteiligen wir uns aktiv an der Umsetzung des GC-Prinzips zur Korruptionsbekämpfung. Seit dem Jahr 2003 sind wir Mitglied bei Transparency International Deutschland e.V., deren Arbeit im Bereich der Korruptionsbekämpfung wir intensiv unterstützen. Seit 2008 sind wir außerdem Teilnehmer der „Partnering Against Corruption Initiative“ (PACI) des World Economic Forum Davos.
Bereits seit 2002 arbeiten wir gemeinsam mit der indischen Regierung, lokalen Nichtregierungsorganisationen und wissenschaftlichen Institutionen im sogenannten „Million Minds Project“ zusammen, durch das eine Million Menschen über Antikorruption informiert werden soll. 






