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Energie und Klimaschutz

Der Klimawandel ist eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen. Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft sind gefordert, den weiteren Anstieg von Treibhausgasen zu bremsen und die vorhandenen Ressourcen effizienter zu nutzen. BASF bietet vielfältige Lösungen, die zum Schutz unseres Klimas beitragen.

Wir unterstützen die Ziele des Kioto-Protokolls und sehen den Klimaschutz als eine weltweite Aufgabe. Sie erfordert ein weltweites Handeln. Wir stellen uns dieser Herausforderung und haben 2008 unsere globalen Umweltziele überarbeitet und erweitert. Zudem werden wir 2008 einen Klimaschutzbeauftragten benennen. Als Mitglied unseres Nachhaltigkeitsrats wird er sämtliche Aktivitäten der BASF im Bereich Klimaschutz koordinieren.

Neben unseren internen Anstrengungen leisten unsere Produkte und Technologien einen wichtigen Beitrag zu Energieeffizienz und Klimaschutz. Als erstes Unternehmen der Industrie haben wir 2008 eine Klimabilanz veröffentlicht. In der Bilanz werden die CO2-Einsparungen, die man mit BASF-Produkten und -Verfahren erzielt, den Emissionen aus der Rohstoffgewinnung, Produktion sowie Entsorgung der Produkte gegenübergestellt. Das Ergebnis: Mit BASF-Produkten lassen sich rund dreimal so viele klimarelevante Gase einsparen, wie durch die Herstellung und Entsorgung aller BASF-Produkte freigesetzt werden. Diese Berechnungen wurden vom Öko-Institut in Freiburg geprüft und bestätigt.

Ein Beispiel für unsere energieeffizienten Produkte sind unsere Materialien für eine bessere Wärmedämmung von Gebäuden, wie Neopor® oder Micronal® PCM. Daneben bieten wir Kunststoffe, die Automobile leichter machen, oder auch Additive zur besseren Nutzung von Kraftstoffen. Bei Fahrzeugen bedeuten 10 % weniger Gewicht zirka 5 % weniger Kraftstoffverbrauch; unsere Kraftstoffadditive senken den Verbrauch um weitere 2 %.

Durch die zunehmende Luft- und Umweltverschmutzung gewinnt das Thema Energieeffizienz und Klimaschutz vor allem in Asien zunehmend an Bedeutung. Deshalb beteiligten wir uns von 2007 bis 2010 an der Initiative „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“. Anhand innovativer BASF-Produkte zeigen wir, wie die Bereiche Bauen und Mobilität energieeffizient und damit umweltschonender gestaltet werden können.

Ein Beispiel aus der Landwirtschaft ist unser Nitrifikationshemmer. Beim Einsatz von Düngemitteln werden große Mengen Lachgas durch Zersetzung von Stickstoff im Boden freigesetzt. Unser Nitrifikationshemmer sorgt dafür, dass der im Dünger enthaltene Stickstoff von Bodenbakterien langsamer umgewandelt wird. Dadurch entsteht wesentlich weniger Lachgas. Der Dünger kann die Pflanze länger versorgen, und der Boden muss deutlich weniger gedüngt werden. So werden jährlich mehr als 400.000 Tonnen CO2-Äquivalente eingespart.
Mehr zu unseren Produkten und Technologien unter Lösungen für globale Herausforderungen.

Aufgaben des Klimaschutzbeauftragten

Der Klimaschutzbeauftragte ist Mitglied im Nachhaltigkeitsrat der BASF und koordiniert alle Aktivitäten der BASF auf diesem Gebiet – weltweit. Dazu gehören Themen wie Emissionen von Treibhausgasen, Produktion und Entsorgung, aber auch die langfristige Ausrichtung der BASF in Bezug auf Klimaschutz. Hierbei wird er auch für die Einbindung der Produktbereiche und die Vernetzung mit der Forschung verantwortlich sein.

UNSERE BEITRÄGE ZUM KLIMASCHUTZ

  • Innovative Materialien für Energie- und Ressourceneffizienz
  • Verbrauchssenkende Kraftstoffadditive
  • Nitrifikationshemmer in Düngemitteln
  • Katalysatoren für Lachgas
  • Erforschung alternativer Energiequellen
  • Verbundsystem in der Produktion
  • Neue Technologien zur Reduktion von Emissionen

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