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Chancen

Investitionsvorhaben nach Segmenten1 2008 – 2012

Investitionsvorhaben nach Segmenten 2008 – 2012 (Tortendiagramm)

Vier strategische Leitlinien bestimmen unser Handeln. Konsequentes Wertmanagement, starke Kundenorientierung, das beste Team der Industrie und nachhaltiges Wirtschaften bilden die Grundlage unseres Erfolgs.

Innovationen sind eine wichtige Triebfeder für das profitable Wachstum der BASF. Daher haben wir das Budget für die fünf Wachstumscluster Energiemanagement, Nanotechnologie, Weiße Biotechnologie, Pflanzenbiotechnologie und Rohstoffwandel auf mehr als 900 Millionen € in den Jahren 2006 bis 2008 erhöht. Von Innovationen, die aus den Projekten der Wachstumscluster hervorgehen, erwartet die BASF ab 2015 zusätzliche jährliche Umsätze von 2 bis 4 Milliarden €.

Unsere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung werden wir 2008 erneut um zirka 5 % erhöhen.
Weitere Informationen sind im Kapitel „Forschung und Entwicklung“.

Investitionsvorhaben nach Regionen1 2008 – 2012

Investitionsvorhaben nach Regionen 2008 – 2012 (Tortendiagramm)

Investitionen in bestehende wachstumsstarke Arbeitsgebiete eröffnen weitere Chancen für die BASF. So planen wir den Bau einer Anlage zur Herstellung von Diphenylmethandiisocyanat (MDI) und prüfen dazu einen Standort im westchinesischen Chongqing. Die Anlage soll ab 2010 in Betrieb genommen werden. Außerdem bauen wir bestehende Verbundstandorte weiter aus. In Ludwigshafen erhöhen wir die Produktionskapazitäten für unser innovatives Dämmprodukt Neopor®. Den erfolgreichen Verbundstandort Nanjing/China, den wir mit unserem chinesischen Partner Sinopec betreiben, werden wir konsequent erweitern.

Das für die Jahre 2008 bis 2012 geplante Investitionsvolumen beträgt rund 11 Milliarden € und ist damit voraussichtlich geringer als die Abschreibungen. Die vorgesehenen Investitionen wollen wir aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit finanzieren.

Die Optimierung unseres Portfolios werden wir durch Akquisitionen und Devestitionen sowie Maßnahmen zur Restrukturierung und Kostensenkung fortsetzen. Da wir im Markt für Standard-Styrolkunststoffe langfristig keine ausreichenden Differenzierungsmöglichkeiten gegenüber unseren Mitbewerbern sehen, planen wir die Veräußerung der Geschäfte mit Styrol (SM), Polystyrol (PS), Styrol-Butadien-Blockcopolymer (SBS) und Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS). Die Geschäfte mit Spezialitäten und Schaumstoffen werden wir weiterentwickeln.

Durch den weltweiten Ausbau strategischer Partnerschaften ist die BASF in der Lage, an den globalen Märkten flexibel zu agieren. Mit Gazprom haben wir einen verlässlichen Partner bei der gemeinsamen Förderung sowie bei Transport, Speicherung und Vermarktung von Erdgas. In der Pflanzenbiotechnologie ist die amerikanische Firma Monsanto unser Partner bei der Forschung, Entwicklung und Vermarktung stresstoleranter und ertragreicher Kulturpflanzen.

Durch Nachhaltigkeit Mehrwert zu generieren, ist das Ziel der 2007 gestarteten Initiative „Success“. Hier bündeln wir unsere Nachhaltigkeitsexpertise in den Bereichen Umwelt, Energie, Sicherheit und Gesundheit. Zusammen mit unseren Produkten bieten wir maßgeschneiderte Serviceleistungen an, die wir gemeinsam mit unseren Kunden erarbeiten. Auf diese Weise wollen wir bestehende Kundenbeziehungen vertiefen und neue Kunden gewinnen.
Ausführliche Informationen sind im Kapitel „Kundenorientierte Lösungen“.

Mit Wirkung ab 1. Januar 2008 strukturiert die BASF ihr Geschäft neu. Im neuen Segment Functional Solutions werden die Unternehmensbereiche Catalysts, Construction Chemicals und Coatings zusammengefasst. Im Segment Performance Products wurde der Unternehmensbereich Care Chemicals neu gegründet. Außerdem wurden die Geschäftseinheiten Speciality Plastics und Foams des bisherigen Unternehmensbereichs Styrol-Kunststoffe in den Unternehmensbereich Performance Polymers integriert. Mit der neuen Struktur richtet die BASF ihr Geschäft noch stärker auf die Kunden aus und erschließt Synergiepotenziale für Forschung und Entwicklung. Investoren ermöglichen wir damit, die BASF noch besser einschätzen und bewerten zu können, weil in den neu aufgestellten Segmenten gleichartige Geschäfte vereint sind.

Zudem hat die BASF ihre Rechtsform geändert: seit dem 14. Januar 2008 ist sie eine Europäische Gesellschaft, eine Societas Europaea (SE). Damit ist die BASF Vorreiter in der europäischen Chemieindustrie.
Ausführliche Informationen sind im Kapitel „Neue Strukturen“.

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