Wir schützen und fördern die Gesundheit und Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter. Vorsorge und Gesundheitsförderung entsprechen bei der BASF weltweit einheitlichen Standards – dafür sorgen unsere Experten. Ebenso tragen sie dazu bei, dass unsere Produkte kein Gesundheitsrisiko für Mitarbeiter, Kunden, Nachbarn und Verbraucher darstellen.
Bei diesen Erkrankungen handelt es sich um Gehörschäden, verursacht durch Lärm, um Haut- und Atemwegserkrankungen, verursacht durch Chemikalien, sowie um Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems. Um unser Ziel zu erreichen, setzen wir sowohl auf technische als auch auf organisatorische Maßnahmen. Daneben sind auch Erkenntnisse wichtig, die wir aus Vorsorgeuntersuchungen beziehungsweise aus regelmäßigen, gezielten Gefährdungsbeurteilungen ableiten – zum Beispiel bei arbeitsmedizinischen Betriebsbegehungen oder Audits. Mit Erfolg: 2007 gab es 0,22 Berufskrankheiten pro eine Million geleistete Arbeitsstunden. Das entspricht einem Rückgang von 45 % gegenüber dem Basisjahr 2004.
Ziel 2020
Wir haben uns das Ziel gesetzt, Fälle von Berufskrankheiten in der BASF-Gruppe um 80 % zu reduzieren. Basis dafür sind die Kriterien und die Rate des Jahres 2004: 0,4 Berufskrankheiten pro eine Million geleistete Arbeitsstunden.
Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz weltweit
Wir stellen sicher, dass Vorsorge und Gesundheitsförderung bei der BASF weltweit einheitlich hohen Standards entsprechen. Die Anforderungen an medizinische Leistungen für unsere Mitarbeiter beschreiben wir in unserem globalen Programm für Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz. Umgesetzt wird es durch unser weltweites Netzwerk an Fachleuten. Entsprechend unseren Grundwerten haben wir 2006 eine HIV/Aids-Leitlinie aufgelegt, um den nichtdiskriminierenden Umgang mit HIV-infizierten Personen zu verankern.
Wir überprüfen unsere Leistungen regelmäßig durch arbeitsmedizinische Audits. Unser internes Auditsystem für Arbeitsmedizin und Gesundheit entspricht den heute üblichen externen Auditierungsverfahren ISO 19011 und OHSAS 18001.
Mehr zu unseren Audits unter Umwelt- und Sicherheitsmanagement.
Engagement für Mitarbeiter, Umfeld und Kunden
Unser Wissen zur Arbeitsmedizin und zum Gesundheitsschutz ist allen Mitarbeitern, Nachbarn und Kunden zugänglich. Zu unserem Service gehören 15 Kompetenzzentren, die alle arbeitsmedizinischen Gebiete abdecken. Über eine Hotline innerhalb der BASF gibt es rund um die Uhr Auskunft zu dringenden medizinischen Fragen.
Im Jahr 2007 haben sich zirka 20.000 Menschen an unseren Gesundheitsvorsorgeaktionen beteiligt. Unter anderem haben wir 2006/2007 am Standort Ludwigshafen zur Früherkennung möglicher Hautkrebserkrankungen einen Haut-Check angeboten, an dem rund 8.500 Mitarbeiter teilnahmen. Dabei wurde in 405 Fällen der Verdacht auf eine Hautveränderung geäußert, in 28 Fällen wurden bösartige Veränderungen oder deren Vorstufen diagnostiziert und extern behandelt. Im Rahmen einer Aktion zur Verkehrssicherheit beteiligten sich rund 9.500 Mitarbeiter an einem Online-Sehtest. Mit dem Test konnten wir zur Steigerung der Verkehrssicherheit innerhalb und außerhalb des Werkes beitragen.
Mehr dazu unter: corporate.basf.com/arbeitsmedizin
Aktion gegen Bluthochdruck
Bluthochdruck ist eine Volkskrankheit, dessen Folge oft schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind. Ziel unserer Vorsorgeaktion 2007 war es, bislang nicht entdeckte Fälle von Bluthochdruck zu diagnostizieren oder bei bereits Erkrankten die Wirksamkeit der Blutdruckmedikation zu überprüfen. Die Teilnehmer wurden eingehend untersucht und individuell beraten. Um verlässlichere Ergebnisse zu erzielen, wurde der Blutdruck im Zeitraum von drei Monaten fünfmal gemessen. Insgesamt nahmen zirka 2.600 Mitarbeiter an der Aktion teil. Bei 331 Personen wurde erstmals eine Erkrankung diagnostiziert; 124 Mitarbeiter wurden auf eine unzureichende Blutdruckbehandlung aufmerksam gemacht.
