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Arbeitssicherheit

Die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter ist für uns ein wichtiges Anliegen. Daher arbeiten wir ständig daran, sichere Arbeitsbedingungen nicht nur zu erhalten, sondern stetig zu verbessern. Nur mit qualifizierten und sicherheitsbewussten Mitarbeitern sowie sicheren Anlagen sind wir in der Lage, störungsfrei zu produzieren.

Arbeitsunfälle mit Ausfalltagen je eine Million geleistete Arbeitsstunden
(Reduktion zu Basisjahr 2002: – 33 %)

Arbeitsunfälle mit Ausfalltagen (Balkendiagramm)

Um das Sicherheitsbewusstsein zu fördern und Gefahren zu minimieren, setzen wir auf lokale Programme und Maßnahmen, die nach den speziellen Bedürfnissen des jeweiligen Standorts entwickelt und umgesetzt werden. Dabei spielen unsere Führungskräfte eine besondere Rolle. Wir erwarten von ihnen, dass sie für ihre Mitarbeiter Vorbild sind.

Im Jahr 2007 ereigneten sich in der BASF-Gruppe insgesamt 2,2 Arbeitsunfälle mit Ausfalltagen je eine Million geleistete Arbeitsstunden (2006: 1,7). Damit hat sich die Unfallhäufigkeit im Vergleich zum Vorjahr um 30 % erhöht. Der Anstieg hat hauptsächlich zwei Ursachen: 2007 haben wir erstmals gruppenweit die Unfälle der Mitarbeiter von Leasingfirmen in die Berichterstattung aufgenommen. Darüber hinaus haben wir zum ersten Mal die Zahlen der 2006 akquirierten Standorte miterfasst.

Bei den Mitarbeitern von Partnerfirmen an BASF-Standorten gingen die Arbeitsunfälle mit Ausfalltagen je eine Million geleistete Arbeitsstunden um 10 % auf 3,6 (2006: 4,0) zurück. Unser Ziel zur Arbeitssicherheit schreiben wir bis ins Jahr 2020 fort.

Wir bedauern, dass sich im Unternehmen beziehungsweise bei unseren Partnerfirmen insgesamt vier Unfälle mit Todesfolge ereignet haben.

Ziel 2020
Wir wollen bei unseren Mitarbeitern weltweit die Arbeitsunfälle mit Ausfalltagen je eine Million geleistete Arbeitsstunden auf Basis des Jahres 2002 um 80 % senken.

Risiken systematisch minimieren

Die Analyse von Unfällen hilft uns, potenzielle Schwachstellen zu erkennen und zu beseitigen sowie Risiken zu minimieren. Deshalb werden wir 2008 eine neue Ereignisdatenbank für die gesamte BASF-Gruppe einführen.

Unfall-, Umwelt-, Transport- und Schadensereignisse werden wir noch detaillierter aufnehmen; auch Beinahe-Unfälle werden wir künftig in der Datenbank erfassen. Die Datenbank hat zusätzlich den Vorteil, dass Standorte Ereignisse einfacher melden können.

Jeder Mitarbeiter muss bei seiner Arbeit Verantwortung für Sicherheit übernehmen – für sich und seine Kollegen. Wir fördern das Sicherheitsbewusstsein unserer Mitarbeiter mit regelmäßigen betrieblichen Sicherheitsunterweisungen, Seminaren und Schulungen. An vielen Standorten bieten wir zusätzlich computerbasierte Lernprogramme an. Auch der intensive Erfahrungsaustausch unserer Sicherheitsexperten aus allen Regionen in unserem Responsible-Care-Netzwerk dient dazu, Unfällen vorzubeugen.

Sicherheitsbewusstsein fördern

Da die Zahl der Unfälle 2007 gestiegen ist, haben wir Anfang 2008 eine neue weltweite Initiative gestartet. Wir wollen unsere Mitarbeiter über die technischen Sicherungsmaßnahmen hinaus noch stärker für das Thema Sicherheit und sicheres Verhalten sensibilisieren. Ziel ist es, eine neue Sicherheitskultur innerhalb der BASF-Gruppe aufzubauen. Zentraler Inhalt unserer Aktivitäten ist die Stärkung des offenen Dialogs. Durch zusätzliche Workshops werden wir den Austausch zu Sicherheitsthemen fördern – besonders an den 2006 akquirierten Standorten. Auf diese Weise wollen wir die Mitarbeiter noch stärker an das Sicherheitsbewusstsein der BASF heranführen. Wir setzen auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und die aktive Beteiligung aller Mitarbeiter, um unser ehrgeiziges Ziel zu erreichen.

VIER WESENTLICHE PUNKTE BEIM THEMA ARBEITSSICHERHEIT:

  • Vorbildfunktion unserer Führungskräfte
  • Offene Kommunikation über Sicherheitsrisiken
  • Systematische Gefährdungsbeurteilung von Arbeitsabläufen und Einzeltätigkeiten
  • Steigerung des Sicherheitsbewusstseins bei unseren Mitarbeitern

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